Gemeinnützig engagiert seit 1829

Die gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zürich wurde 1829 vom Zürcher Publizisten und republikanischen Staatsrat Paul Usteri (1768–1831) gegründet, mit dem Ziel, die «geistige und materielle Wohlfahrt der Bevölkerung im Kanton Zürich» zu fördern. Als Sohn des Pädagogen Leonhard Usteri und engagiertem Verfechter des liberalen Gedankenguts war ihm Freiheit des Geistes, Bildung und Gemeinnützigkeit ein grosses Anliegen. Diesen Leitmotiven ist die GGKZ in ihrer über 180-jährigen Geschichte bei all ihren Aktivitäten immer treu geblieben.

Eine stattliche Reihe namhafter Institutionen im sozialen wie im pädagogischen Bereich gehen auf das gemeinnützige Engagement der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kantons Zürich zurück oder wurden von ihr gegründet: so etwa die sonderpädagogischen Schulheime Zürcherische Pestalozzi-Stiftung in Knonau und Stiftung Schloss Regensberg, das Behindertenwohnheim Stiftung Wagerenhof Uster, die Lebensversicherungsgesellschaft Patria, die Zürcher Höhenkliniken Wald und Clavadel, die Volkshochschule des Kantons Zürich, die Informationsstelle des Zürcher Sozialwesens und viele andere mehr.